Stadtblind is an international art, design, research and planning group dedicated to transforming the perception of urban experience. Founded in Berlin in 2002, the network has since spread to New York City, Stuttgart, Cambridge and Innsbruck. Go to Concept >


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Notes

150 BEST of regionalblind

August 27th, 2007 By ph.schwarz

8   alltag   altstadt   animals   apfel   asphalt   aufkleber   automatisch   b29   bahnhof   baustelle   beton   bild   birkel   blech   blicke   boden   boulevard   box   böblingen   city   collage   colour   construction   daimler   dark   decorated   des   die   domicil   drivein   dunkel   ecke   eingang   einkaufen   entrance   entwicklungsachse   erzeugte   farben   fellbach   fernsehturm   fingerprint   gablenberg   garage   gate   gemüse   gimp   gitter   grau   green   ground   haut   hearts   heimat   hights   himmel   hotdog   höhen   igors   inkscape   kasten   keller   kiste   koi   landschaft   lawn   licht   ligth   living   mc   meine   metapher   metaphor   mich   möbel   müll   mülleimer   nacht   nemo   night   nyc   oberfläche   osten   overexposed   paperart   patchwork   portrait   rainbow   regenbogen   region   regionalblind   regionalblind   regionaler   regionstuttgart   regionstuttgart   relief   revolution   rot   schaufenter   schlossplatz   scriptfu   shed   shopping   site   skin   sky   stadtregion   stellplatz   sticker   straße   stream   streams   strip   stuttgart   stuttgartost   subearth   surface   tiere   tini   topo   topografie   topografie   topografischesportraitderregionstuttgart   topography   topologie   tor   traffic   tunnel   ubahn   underirdisch   untergrund   unterirdisch   urbanedetails   verkehr   views   waiblingen   waiblingen   wall   walls   wand   wasser   water   weinstadt   wiese   windowshopping   work   wände   xara   zahnrad   überdacht

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Maultaschenhäusle (S-Gablenberg)

August 27th, 2007 By ph.schwarz

Maultaschenhäusle (S-Gablenberg)

Das fehlt in Stuttgart. Das schmerzt. Aber hier im Stuttgarter Osten, in Gablenberg, dem letzten ehrlichen Bezirk der Schwabenmetropole zwischen Videotapes und Wäscherei gibt es die besten Maultauschen, die im restlichen Stadtgebiet bloß zu Eis gefroren im Tiefkühlabteil und aus Ditzingen auf einer kulinarische Ebene mit Fischstäbchen gedrückt wurden. Man Leute, liebe Stuttgarter, an jeder Ecke muss es die geben, Swabian Döner. Ich als Currywurstberliner würd´s kaufen- na, und nun geht da mal vorbei und nehmt drei in der Brühe.

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Teaching Projects

August 24th, 2007 By Celia Di Pauli

Guerilla Map Innsbruck (Universität Innsbruck, Institut für Gestaltung studio1)

TeachGuerillaInnsbruck November 2007 Foto: Celia Di Pauli

Guerilla Map Innsbruck
The design department at the University of Innsbruck (Institut für Gestaltung studio1) in Austria completed the Yellow Arrow project Guerrilla Map Innsbruck. 180 students placed arrows in every corner of the city an “occupation,” bringing attention to the often-overlooked details of the classical city in the Alps.

The project was organized in Innsbruck by Celia Di Pauli, co-founder of Stadtblind and Andreas Flora, Helmut Lanziner, Marisol Rivas Velazques.

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metroPOLYalpin + switchwoergel (Kooperationsprojekt der TU Darmstadt FG Stadt und der Uni Innsbruck SuRUI)

Teach_Woergl Wildschoenau Spiegelbar Februar 2007 Foto: Celia Di Pauli

metroPOLYalpin + switchwoergel
Ende im Gelände. Braune Berge und Cuba libre in den Alpen. Es ist Winter. Statt der puderweißen Pisten gibt es schneelose Landschaften. Die Folgen für eine hochtechnisierte Freizeitindustrie, für Tourismus und die Wirtschaft der alpinen Regionen sind schwer abzusehen. Handelt es sich um eine Wetterlaune oder um den befürchteten Klimawandel? Wie können die Regionen auf diese ungewisse Zukunft reagieren? Welche Regionen sind davon betroffen? Wie lassen sich die Anlagen in schneefreien Zeiten noch nutzen? Wie lasssen sich neue Nutzungen auf Grundlage der bestehenden Infrastruktur entwickeln und wird dadurch eine soziale, ökonomische und ökologische Stabilisierung des Raumes erreicht? Welche Folgen hat eine Beibehaltung dieser expansiven Raumerhaltung für die bestehenden Siedlungsformen? Gibt es Urbanisierungstrends in die Höhenlagen, die sich auch ohne eine intensive Freizeitnutzung weiterentwickeln? Gibt es eine neue bauliche Qualität? Gibt es eine bleibende Urbanisierung, die mehr ist als eine saisonale Konzentration? Wie lässt sich das Netzstadtmodell auf diese Art von Entwicklung anwenden?

Die prekären Aussichten sollen zum Anlass genommen werden, um über die Entwicklung und Zukunft des alpinen Tourismus, der Freizeitwirtschaft und deren technische Infrastruktur nachzudenken. Dabei sollen die gegenläufigen Trends von zunehmender vertikaler und horizontaler Urbanisierung und die Folgen der Erderwärmung auf das lokale Klima im Vordergrund stehen bzw. die möglichen Synergien untersucht werden. Es sollen Querverbindungen zu klassischen städtebaulichen Situationen hergestellt, Assoziationen zu bekannten urbanen Räumen gesucht und beschreibende Metaphern und Images einer neuen Stadtlandschaft gefunden werden. Ziel ist es, die Wahrnehmung der alpinen Skiwelt zu erweitern und zu verändern und exemplarisch die Folgen von Klimawandel und Urbanisierung der Landschaft zu verdeutlichen.

Der Workshop wurde betreut von Prof. Arnold Klotz (IBK), Prof. Julian Wekel (DA), Wolfgang Andexlinger (IBK), Ursula Faix (IBK), Maren Harnak (DA), Philipp Schwarz (DA), Gastkritik: Celia Di Pauli (IBK)

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Die Entdeckung des Diffusen (Universität Innsbruck, Institut für Gestaltung studio1)

teach_diffusa.jpgInnsbruck Juni 2006 Berg Isel A-Z Autor: Eva Empl Foto: Celia Di Pauli

Die Entdeckung des Diffusen
Das Diffuse ist undurchsichtig, nebelhaft, hat keine klar erkennbaren Umrisse. Die diffusen Orte scheinen keine Ordnung zu haben und verschwinden in unserer Wahrnehmung von Räumen und Städten. Zusammenhänge und Wege sind unklar, das diffuse wird gemieden – Stadt und Architektur sollen nicht diffus sein.
Doch das Diffuse besitzt eine eigene Schönheit, aus dem diffusen Raum können Dinge auftauchen und wieder verschwinden, deren Ursprung unklar ist und den es zu ergründen gilt. Das im Verschwommenen gefundene soll akribisch gesammelt und aufgezeichnet und die gefundenen Details verbinden sich zu einem ganzen Bild und können eine neue Geschichte erzählen. Das Ungesehene, schwer Wahrnehmbare gilt es zu finden und zu dokumentieren.
Die urbanen Vorstellungswelten, das bewusste und unbewusste der Städte in unseren Köpfen, fühlt und sieht viel mehr, deswegen tragen diese Vorstellungen schon das Diffuse und Unscharfe in sich aus. Genau hier sehen wir das Potential, das immaterielle der Stadt wird in neuen Seh- Ordnungs- und Wahrnehmungsmuster erfasst und lesbar gemacht.

Das Nebelige, das Diffuse ist der ewige Rest der Moderne. Also wenig neu. Aber immer wieder eine Aufgabe. Heterotopien gehen uns nicht aus. Das Dazwischen ist zu wenig. Das Vage bleibt, aber wir sind immer noch blind. Immer noch teilt sich die Welt in die, den Nebel lichten wollenden und die, die dort am liebsten sich baden möchten, im diffusen.

Das Entwerfen wurde betreut von Celia Di Pauli und Andreas Flora, Universität Innsbruck

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