Teaching Projects
August 24th, 2007 By Celia Di PauliGuerilla Map Innsbruck (Universität Innsbruck, Institut für Gestaltung studio1)
Innsbruck November 2007 Foto: Celia Di Pauli
Guerilla Map Innsbruck
The design department at the University of Innsbruck (Institut für Gestaltung studio1) in Austria completed the Yellow Arrow project Guerrilla Map Innsbruck. 180 students placed arrows in every corner of the city an “occupation,” bringing attention to the often-overlooked details of the classical city in the Alps.
The project was organized in Innsbruck by Celia Di Pauli, co-founder of Stadtblind and Andreas Flora, Helmut Lanziner, Marisol Rivas Velazques.
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metroPOLYalpin + switchwoergel (Kooperationsprojekt der TU Darmstadt FG Stadt und der Uni Innsbruck SuRUI)
Wildschoenau Spiegelbar Februar 2007 Foto: Celia Di Pauli
metroPOLYalpin + switchwoergel
Ende im Gelände. Braune Berge und Cuba libre in den Alpen. Es ist Winter. Statt der puderweißen Pisten gibt es schneelose Landschaften. Die Folgen für eine hochtechnisierte Freizeitindustrie, für Tourismus und die Wirtschaft der alpinen Regionen sind schwer abzusehen. Handelt es sich um eine Wetterlaune oder um den befürchteten Klimawandel? Wie können die Regionen auf diese ungewisse Zukunft reagieren? Welche Regionen sind davon betroffen? Wie lassen sich die Anlagen in schneefreien Zeiten noch nutzen? Wie lasssen sich neue Nutzungen auf Grundlage der bestehenden Infrastruktur entwickeln und wird dadurch eine soziale, ökonomische und ökologische Stabilisierung des Raumes erreicht? Welche Folgen hat eine Beibehaltung dieser expansiven Raumerhaltung für die bestehenden Siedlungsformen? Gibt es Urbanisierungstrends in die Höhenlagen, die sich auch ohne eine intensive Freizeitnutzung weiterentwickeln? Gibt es eine neue bauliche Qualität? Gibt es eine bleibende Urbanisierung, die mehr ist als eine saisonale Konzentration? Wie lässt sich das Netzstadtmodell auf diese Art von Entwicklung anwenden?
Die prekären Aussichten sollen zum Anlass genommen werden, um über die Entwicklung und Zukunft des alpinen Tourismus, der Freizeitwirtschaft und deren technische Infrastruktur nachzudenken. Dabei sollen die gegenläufigen Trends von zunehmender vertikaler und horizontaler Urbanisierung und die Folgen der Erderwärmung auf das lokale Klima im Vordergrund stehen bzw. die möglichen Synergien untersucht werden. Es sollen Querverbindungen zu klassischen städtebaulichen Situationen hergestellt, Assoziationen zu bekannten urbanen Räumen gesucht und beschreibende Metaphern und Images einer neuen Stadtlandschaft gefunden werden. Ziel ist es, die Wahrnehmung der alpinen Skiwelt zu erweitern und zu verändern und exemplarisch die Folgen von Klimawandel und Urbanisierung der Landschaft zu verdeutlichen.
Der Workshop wurde betreut von Prof. Arnold Klotz (IBK), Prof. Julian Wekel (DA), Wolfgang Andexlinger (IBK), Ursula Faix (IBK), Maren Harnak (DA), Philipp Schwarz (DA), Gastkritik: Celia Di Pauli (IBK)
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Die Entdeckung des Diffusen (Universität Innsbruck, Institut für Gestaltung studio1)
Innsbruck Juni 2006 Berg Isel A-Z Autor: Eva Empl Foto: Celia Di Pauli
Die Entdeckung des Diffusen
Das Diffuse ist undurchsichtig, nebelhaft, hat keine klar erkennbaren Umrisse. Die diffusen Orte scheinen keine Ordnung zu haben und verschwinden in unserer Wahrnehmung von Räumen und Städten. Zusammenhänge und Wege sind unklar, das diffuse wird gemieden – Stadt und Architektur sollen nicht diffus sein.
Doch das Diffuse besitzt eine eigene Schönheit, aus dem diffusen Raum können Dinge auftauchen und wieder verschwinden, deren Ursprung unklar ist und den es zu ergründen gilt. Das im Verschwommenen gefundene soll akribisch gesammelt und aufgezeichnet und die gefundenen Details verbinden sich zu einem ganzen Bild und können eine neue Geschichte erzählen. Das Ungesehene, schwer Wahrnehmbare gilt es zu finden und zu dokumentieren.
Die urbanen Vorstellungswelten, das bewusste und unbewusste der Städte in unseren Köpfen, fühlt und sieht viel mehr, deswegen tragen diese Vorstellungen schon das Diffuse und Unscharfe in sich aus. Genau hier sehen wir das Potential, das immaterielle der Stadt wird in neuen Seh- Ordnungs- und Wahrnehmungsmuster erfasst und lesbar gemacht.
Das Nebelige, das Diffuse ist der ewige Rest der Moderne. Also wenig neu. Aber immer wieder eine Aufgabe. Heterotopien gehen uns nicht aus. Das Dazwischen ist zu wenig. Das Vage bleibt, aber wir sind immer noch blind. Immer noch teilt sich die Welt in die, den Nebel lichten wollenden und die, die dort am liebsten sich baden möchten, im diffusen.
Das Entwerfen wurde betreut von Celia Di Pauli und Andreas Flora, Universität Innsbruck



