Fotowettbewerb Steueroasen und Offshore-Ökonomie Einsendeschluss 30.12.2008
October 2nd, 2008 By Celia Di PauliEine Kooperation von stadtblind und attac Mehr Information
Bildnachweis: Flyer Fotowettbewerb, Celia Di Pauli, Silke Ötsch 2008
DeutschFotowettbewerb Steueroasen und Offshore-Ökonomie Einsendeschluss 30.12.2008October 2nd, 2008 By Celia Di PauliEine Kooperation von stadtblind und attac Mehr Information Bildnachweis: Flyer Fotowettbewerb, Celia Di Pauli, Silke Ötsch 2008 I was hereMarch 6th, 2007 By ph.schwarz
Die Katze am Fenster in Neukölln, kartiert auf einer TK 25. Ein Kreis markiert ungenau das Motiv und den Ort. Der Kartenleser wird die Katze wahrscheinlich nicht vorfinden, vielleicht sieht er das Fenster. Er hält das Bild von einer Vergangenheit in der Hand. Anders als bei einem Bild vom Fernsehturm ist hier die Zeit fühlbar. Ohne die Kartierung und das Photo wären diese Differenzen nicht sichtbar zu machen. Das lässt einen Schauer durch den Touristenkörper laufen. Ein erhabenes Gefühl die Zeit zu spüren hier in Neukölln, Erdgeschoss und gelbe Gardine. Der Ort lebt. Nix abstraktes – Es ist gut, hier zu sein. Die Karte als Brücke zwischen Zeit und Gefühl. Das sind die kleinen Abschiede. I was here. Eine Prägung in der Rinde der Stadt. Das ist morbides Mapping. Ich sah weinende Touristen auf der Suche nach dem nächsten emotionalen Kick. Dom, Museum, wie langweilig. Ist nicht mehr wichtig. Sie wollen die Liebe sehen. Das Herz muss bluten. Ein larmoyanter Stadtführer. Touristen im winterlichen Mondschatten. The Horror. Sehnsucht nach den bleichen Häusern. Die kalte Wissenschaft des Kartierens? Die Karte ist tot und weiß. Lass sie leben. Workshop Fisch Sucht StadtFebruary 27th, 2007 By ph.schwarzEine Kollaboration von choehackh architekten, drw, thomas klein und stadtblind Fisch sucht Stadt ist der erste Beitrag von www.filetstueckchen.de. Filetstückchen widmet sich den kulinarischen Highlights der Frankfurter Stadtentwicklung und lässt sie durch den Magen gehen. Das kommende Projekt “Der Deutsche Schnitt” legt - Schnipp Schnapp - die rustikalen Pläne der Altstadtbebauung auf den Teller. Wir wünschen guten Appetit!
<strong>”Die filetierte Stadt oder Wieviel Europa hängt noch am Viertel?”</strong> Der Fisch stinkt vom Kopf her und das Urbane lässt sich nicht in eine Dose sperren, ohne dass es verrottet. Lachsforelle statt Thunfisch. Gemordet, aufgelockert und amerikanisiert. Trotzdem. Das Urbane erlebt eine Renaissance im Inneren. Eine Innenentwicklung im Bauch der Architektur. Alle verkopften Keimzellen des Kreativen und Städtischen werden filialisiert durch Entertainment. Freitagsküche, Künstlerhaus und Architekten präsidial residierend werden jetzt klimatisiert. Die neue städtische Atmosphäre kommt aus Lautsprecher und Geruchsspendern. Stadt stinkt nicht. Und trotzdem: Der Fisch Bader riecht jetzt suburban in Griesheim. Die urbanen Vorstellungswelten orientieren sich an den großen Metaphern und Analogien der europäischen und klinischen Stadtbauwelt. Ob organisch oder steinern, ob Rückgrat, Aorta oder Boulevard, Flair oder Centralpark, im Wesentlichen ein Raum. Aber der Boulevard beginnt im Zwischen, taucht in der Mitte ab. Hier wird nicht spaziert, sondern gecruist. Mehr Lynch als Sitte. Luv und Lee, die Stadt als Hinterland. Der Kudamm Frankfurts schlägt einen Haken um die neue Stadtblase. Der Flaneur kommt aus dem Schritt und stolpert weiter. Das Europäische wirkt etwas aufgeblasen und steht im Weg. Moderner Dampfer im globalen Meer. Die Stadtbilder sind überfischt. Trotzdem lecker. Stadtliebe geht durch den Magen. STADT SUCHT FISCH. Stadt sucht Fisch ist ein Ergebnis des Workshops Die Reihe Aufbruch/Abbruch widmet sich stadtplanerischen Themen. 2007 wird sich das Projekt ?Fehlstellen der Stadtentwicklung? den Brachen und Bruchstellen in städtischen Zentren zuwenden. Exemplarisch soll für die Stadt Frankfurt das Europaviertel betrachtet werden, ein großes Areal, das seit Jahren auf Entwicklung wartet. Was passiert mit einem chancenreichen Areal, wenn, wie hier, die erhofften Großinvestoren ausbleiben oder Projekte scheitern? Gibt es kleiner gelagerte Alternativen oder verbieten sich diese aufgrund wirtschaftlicher Zwänge von vorneherein? Welche Infrastruktur brauchen die neuen Quartiere und welche Schnittstellen zu den alten Stadtteilen sind nötig? Auch diese Fragen sollen erörtert werden, ebenso wie die, welche generellen änderungen planungsrechtlicher Art nötig wären, um flexibler reagieren zu können. <strong>Podiumsveranstaltung - Wolfgang Kil Architekt und Publizist, Berlin Vom 24.1.-9.2.2007 zeigen wir die Ergebnisse eines Workshops zum Thema. bb22, architekten + Stadtplaner, Frankfurt am Main stadtblind: Berlin, Stuttgart, Innsbruck, New York |